Filialkirche St. Martin in Oberdeggenbach

   
   

   
 

Foto: Marianne Schmid
    

 

Die Kirche, die dem Hl. Martin geweiht ist, liegt inmitten des Friedhofs. Sie ist im Kern wohl noch mittelalterlich, aus der Zeit um 1430, und wurde im 17. Jahrhundert verändert. Die Sakramentsnische in der Südwand des Chores und der Sakramentstisch sind dem späten 15. Jahrhundert zuzuordnen. Der Hochaltar zeigt ein Bildnis des Hl. Martin beim Teilen seines Mantels. Besonders erwähnenswert ist der dreigeteilte Drehtabernakel, in dem das Allerheiligste und das Altarkreuz aufbewahrt werden. Die Seitenaltäre zeigen links die Hl. Familie und rechts den Hl. Laurentius. Beim Eintreten in die Kirche fällt sofort die große Figur des Hl. Sebastian und der „Lebendige Rosenkranz“ auf. Die vier Glocken wurden 1771 von Johann Florido in Straubing gegossen. Die Kirche bietet 166 Sitzplätze und hat drei Altäre.

Das Patroziniumsfest wird alljährlich mit einem Martinsumzug und anschießendem Festgottesdienst am Namenstag des Hl. Martin gefeiert. Zur einer schönen Tradition wurde es, dass man die Feier mit einem gemütlichen Beisammensein bei Glühwein und Lebkuchen ausklingen lässt.

   

Kirchenpflegerin und Mesnerin: Frau Rosa Danzer
Zahl der Ministranten: 3

   



   

Weihnachten in der Oberdeggenbacher Kirche:


Fotos: Angelina Straubinger

   

   


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