Pfarrkirche St. Nikolaus in Pinkofen

   
   

   
 
   

Im Jahre 1145 bestätigte Papst Eugen III. den Besitz der „Ecclesia Punnechoven“. Die erste Ernennung des Ortes „Bennichova“ war 878. Die bestehende Kirche wurde 1896 errichtet. Im Jahr 1850 erhielt Pinkofen die Filialen Ober- und Unterdeggenbach von der Pfarrei Pfakofen. Im Jahre 1853 wurde Zaitzkofen, ebenfalls aus der Pfarrei Pfakofen, in die Pfarrei Pinkofen eingegliedert.

Der modernisierte Altarraum wurde 2003 durch hochw. Weihbischof em. Vinzenz Guggenberger eingeweiht. In den Fuß des neuen Volksaltars wurden die Reliquien der Heiligen Aurelius, Justin und Coelestina eingesetzt.

Der Altarraum bildet durch drei Elemente mit dem Volksaltar eine harmonische Einheit. Beim Betreten der Kirche bemerkt man sofort die moderne Darstellung des auferstandenen Herrn in dem neu gestalteten Altarraum. Auf der linken Seite eines Marmorblocks sind die Insignien des Hl. Nikolaus von Myra, des Patrons dieser Kirche, durch die symbolischen Gegenstände – Bischofsmütze, Bischofsstab und drei goldene Äpfel – dargestellt.

In den rechten Marmorblock ist der Tabernakel eingearbeitet. Durch eine große Hostie, auf der der Auferstandene zu sehen ist, werden diese Blöcke miteinander verbunden. Die Insignien des Hl. Nikolaus, die Hostie mit der modernen Darstellung des Auferstandenen und der Tabernakel, sind aus Bronze gefertigt.

Statt des früheren Seitenaltars mit einer Abbildung des Herzens Mariä befindet sich dort jetzt eine Büste der Mutter Gottes mit Kind, ebenfalls aus Bronze gefertigt. Am früheren rechten Seitenaltar, der das Bild des Herzens Jesu zeigte, befindet sich jetzt das Taufbecken. Die kunstvoll gefertigte Bleiverglasung der Fenster in der Apsis ist überaus beeindruckend und sehenswert.

Nur ein Teil der ursprünglichen spätgotischen Kirche, welche inmitten des Dorfes stand, wird seit dem Neubau der heutigen Kirche noch immer als Leichenhaus genutzt. Als dieses dann sehr renovierungsbedürftig wurde, erfolgte im Jahr 2010 eine umfassende Außen- und Innensanierung.

Eine Lourdes-Grotte, 1929 zu Ehren der Mutter Gottes errichtet, schmückt den Vorplatz der jetzigen Pfarrkirche. Am 2. Adventssonntag feiert die Pfarrei jedes Jahr das Nikolaus-Bruderschaftsfest. Diese Bruderschaft wurde bereits im Jahre 1861 gegründet.

Der Pfarrer der Pfarrgemeinschaft Pinkofen-Unterlaichling hat seinen Wohnsitz direkt neben der Kirche.

   

Kirchenpfleger: Herr Josef Hemauer
Mesnerinnen: Frau Angela Heindl / Frau Maria Hemauer
Zahl der Ministranten: 5

   

   


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