1.000 Euro für Missionsarbeit

Pfarrei spendet für Suppenküchen in Südafrika

Im Namen der Pfarrei Pinkofen-Unterlaichling übergaben Pfarrer Joseph Vattathara und Pfarrgemeinderatssprecherin Gerlinde Schwager am vergangenen Montag eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Missionsarbeit der Mallersdorfer Schwestern. Das Geld wurde im Rahmen des am 2. April in der Eggmühler Turnhalle veranstalteten Fastenessens erwirtschaftet.

Seit mehr als 30 Jahren wird diese Aktion nun schon in der Pfarrei durchgeführt und die Erlöse wurden immer an Projekte in der Mission gespendet. Auch heuer war der Andrang in der Eggmühler Schulturnhalle beim Fastenessen wieder groß. Viele ließen sich den vom Küchenteam des Seniorenheims Schloss Eggmühl zubereiteten Eintopf und das ausgeschenkte Bier aus dem Kloster Mallersdorf schmecken. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltungen standen bei der Veranstaltung helfend zur Seite.

   

Pfarrer Vattathara (li.) und Gerlinde Schwager (re.) überreichten den Scheck an Generalvikarin Schwester Melanie (2.v.re.) und Schwester Ruth.

Unterstützt wird mit der Spende das „Doduza Care Centre“ in Maria Ratschitz in Südafrika und dort das Projekt Suppenküchen, das von der Nardini-Schwester M. Colette Mthimkhulu geleitet wird. Hier werden täglich von Montag bis Freitag über 300 Waisenkinder und gefährdete Jugendliche mit einer warmen Suppenmahlzeit versorgt. Dafür sind fünf Suppenküchen eingerichtet, in denen Einheimische unter der Leitung der Mallersdorfer Schwestern für die Kinder kochen, die aus verschiedenen Schulen zum Essen kommen. Dafür müssen die Kinder oft weite Wege zu Fuß zurücklegen.

Pro Jahr werden für dieses Projekt etwa 12.600 Euro für Lebensmittel, Strom und Personalkosten benötigt. Finanziert wird dies aus Spendengeldern. Bei der symbolischen Scheckübergabe im Kloster Mallersdorf sagten die Generalvikarin des Klosters, Schwester Melanie, sowie Schwester Ruth den Überbringern ein herzliches „Vergeltís Gott“. Pfarrer Vattathara sagte, dass diese Aktion alle Jahre nur möglich sei, weil sich immer viele freiwillige Helfer in den Dienst der guten Sache stellen.

   

   


<<  ZURÜCK  << Text und Fotos: Robert Beck >>  STARTSEITE  <<