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Im Fasching wurde in der Pfarrkirche St. Nikolaus ein besonderer Gottesdienst gefeiert, der von Freude, Humor und Gemeinschaft geprägt war. Der Arbeitskreis Familiengottesdienst, Schulkinder der vierten Klasse und der Kinderchor boten eine wunderbare Mischung aus Heiterkeit und spirituellen Impulsen. |


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Schon die launige Begrüßung durch Renathe Brattinger sorgte für einen „verrückten“ Einstieg. Im Interview suchten der als Cowboy getarnte Freddy (Veronika Beck) und die „Hilfspfarrerin“ (Rita Heiß) nach dem Sinn des Verkleidens. Auch Pfarrer Justine Chakkiath blickte in maskierte Gesichter. „So viele bunte Kostüme sieht man nicht jeden Sonntag“, stellte er fest, auch Gott freue sich über fröhliche Menschen. |

| Der Clown ermunterte die Kirchenbesucher, sich „ver-rücken“ zu lassen. |
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Gerade wollte er mit der Predigt beginnen, als ein Clown (Andrea Rosenwirth) und drei Kinder in bunten Kostümen den Mittelgang entlang spazierten. Sie wüssten, dass hier Gottesdienst gefeiert wird, „deshalb sind wir auch hier“, meldete sich der Komiker zu Wort. Im Pfarrbrief habe man gelesen, dass hier das Thema „ver-rückt, verrücken und sich verrücken lassen“ gewählt wurde. |


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„Einige sind verkleidet“, stellte ein Kind fest, aber verrückt sei hier eigentlich gar nichts. Deshalb sollten die Kirchenbesucher aufstehen, schließlich den Platz, die Bankreihe wechseln oder sogar von ganz hinten nach vorne kommen. Luftschlangen wurden verteilt und sollten für noch mehr Farbe in der Kirche sorgen. |


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Mit dem äußeren Ver-rücken alleine sei es nicht getan, so der Clown. Er glaube, dass sich auch im Herzen die festgefahrene Welt aus den Angeln heben müsse. „Denn sogar Jesus hat immer wieder verrückte Dinge gemacht“, war von Lektorin Gudrun Ludsteck zu hören. Seine grenzenlose Liebe und Geduld zu den Menschen sei schon verrückt gewesen. |

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Pfarrer Chakkiath stellte fest, dass auch in der Pfarreiengemeinschaft viel „ver-rückt“ worden sei. Als Beispiele nannte er neue Lektorinnen, viele Ministranten, den Kinderchor, den Projektchor und Gruppen für die Kommunionkinder. Es freue ihn, dass auch die „U-Boot-Christen“ immer öfter aus der Versenkung auftauchen und die Messe mitfeiern würden. |

| Der Kinderchor. |
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Die Erwachsenen lud er dazu ein, sich für die nächste Woche etwas Verrücktes vorzunehmen, dazu ermunterten auch die Fürbitten. Pater Justine bat anschließend alle Kinder nach vorne. Auf sein Kommando durften sie gleichzeitig in eine Tröte blasen, um auf sich aufmerksam zu machen. |

| Die Kinder durften im Gottesdienst bei Pfarrer Chakkiath mit einer Tröte auf sich aufmerksam machen. |

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Am Ende des außergewöhnlichen Gottesdienstes dankte Pfarrgemeinderats-Sprecherin Gisela Strohmeier allen Akteuren und Helfern, auch Pater Justine, der das „Verrückt-sein“ im Fasching erlaubte. Sie hoffe, dass kein Kirchenmitglied damit vergrault wurde. Für alle Mitfeiernden gab es im Anschluss vor dem Pfarrhaus süße Krapfen gegen eine Spende. |

| Pfarrgemeinderats-Sprecherin Gisela Strohmeier dankte allen Akteuren und Helfern. |

| << ZURÜCK << | Text und Fotos: Marianne Schmid // Laber−Zeitung | >> STARTSEITE << |


















| << ZURÜCK << | Fotos: Angelina Straubinger | >> STARTSEITE << |