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Mit einem überaus lebhaften Abschluss-Gottesdienst feierten die Vorschul-Kinder der Grünen Villa Eggmühl am Mittwoch, 29. Juli, das Ende ihrer Kindergartenzeit. Gestaltet wurde dieser in der Eggmühler St.-Laurentius-Kirche gemeinsam von den Vorschul-Kindern, den Erzieherinnen und Pfarrer Justine Chakkiath. Die Erzieherinnen und vor allem die Kinder hatten im Vorfeld wieder viel Zeit und Bastel-Geschick investiert, um die Dekoration für den Gottesdienst und ihre Schultüten zu basteln und die Mitgestaltung einzustudieren. Viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde der Kinder waren mit zum Gottesdienst gekommen. |

| Mit ihren Pflanzen zogen die Kindergarten-Abgänger in die Kirche ein. |
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Mit dem Lied „Vergiss es nie ...“ zogen die 16 Kindergarten-Abgänger einzeln in die Kirche ein. Dabei führten sie jeweils eine eingetopfte Pflanze mit, die schließlich ihren Platz vor dem Volksaltar fand. Dieses Tun wurde den Gottesdienst-Besuchern letztlich klar, als eine Erzieherin die Entstehung von Kindergärten erklärte. „Friedrich Fröbel war vor 186 Jahren der Meinung, dass Kinder nicht durch große Worte lernen, sondern durch das, was sie erleben. Fröbel war der Ansicht, dass Kinder wie kleine Pflänzchen sind und ein Garten ein Ort ist, an dem etwas wachsen darf. Als ihr vor drei oder vier Jahren zu uns in den Kindergarten gekommen seid, wart ihr wie kleine Pflänzchen. Und mit viel Zeit, Liebe und Geduld seid ihr gewachsen.“ Ähnlich drückte es auch Pfarrer Justine Chakkiath während des Wortgottesdienstes aus. „Eine Zeit geht zu Ende – und etwas Neues beginnt. Ihr habt uns gezeigt, jede Pflanze ist anders und jeder Mensch ist anders. Gott freut sich über diese Vielfalt. Denn zusammen wird daraus ein wunderschöner Garten und eine wunderbare Welt.“ Auch die vorgetragenen Gebete und Lieder hatten stets Bezug zum Thema. In ihren Fürbitten verpackten die Kinder ihre Gedanken, die sie in der Kindergartenzeit „wachsen ließen“. Dann klebten sie ihren Handabdruck auf ein Bildnis eines kahlen Baums, der durch diese Farben so richtig zum Leben erstrahlte. Zum Ende des Gottesdienstes bekamen die Kinder ihre Schultüten überreicht, mit denen sie vor den Geistlichen traten, der ihnen einzeln den Segen erteilte. |

| Stolz präsentierten die Kids ihre selbst gestalteten Schultüten. |
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Die Zeit geht zu Ende, aber Erinnerungen bleibenKita-Leiterin Gerda Rittner zollte den Vorschul-Kindern ein dickes Lob für die Mitwirkung, aber nicht nur dafür. „Wir haben viel Zeit miteinander verbracht und vieles gemeinsam erlebt. Dafür sind wir sehr dankbar. Eure Zeit bei uns geht zu Ende, aber viele Erinnerungen bleiben. Geht neugierig euren neuen Weg und vertraut auf alles, was ihr schon könnt. Wir werden euch vermissen“, so Rittner. |

| Pfarrer Justine Chakkiath erteilte den Kindern den Segen. |
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Die Einrichtungsleiterin dankte abschließend allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung des Abschluss-Gottesdienstes mitgeholfen haben, und auch dem Elternbeirat für eine konstruktive Zusammenarbeit. Die Sprecherin des Elternbeirats, Anja Schinhanl, bescheinigte dem Kita-Team eine „wunderbare, unkomplizierte sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit“ und überreichte zusammen mit ihren Kolleginnen kleine Geschenke an die Erzieherinnen. An die Schulanfänger gerichtet, sagte sie: „Ihr habt eine wunderschöne Kindergartenzeit erlebt, seid gewachsen, habt viel gelernt und erlebt. Jetzt habt ihr alles im Gepäck, was ihr für euren neuen Lebensabschnitt braucht. Für euren Schulstart wünschen wir euch von Herzen alles Gute, viel Freude, Neugier und ganz viele schöne Erlebnisse.“ |
| << ZURÜCK << | Text und Fotos: Robert Beck // Laber−Zeitung | >> STARTSEITE << |