Kleinkinder-Maiandacht gefeiert

Schlossgarten wurde zum Ort der Begegnung und des Gebets
   

Am Samstagnachmittag, 30. Mai, fand in der Pfarreiengemeinschaft Pinkofen-Unterlaichling eine Kleinkinder-Maiandacht statt. Organisiert wurde diese vom Team Kleinkinder-Gottesdienst mit Magdalena Hardt, Elisabeth Maurer und Theresa Grahammer.

Da eine Maiandacht gerne in freier Natur gefeiert wird, fragte das Team beim Heimleiter des Seniorenheims Schloss Eggmühl, Bernhard Strazim, an, ob man dafür einen Platz im schönen Schlossgarten nutzen könne. Für solche Begegnungen ist man im Hause froh, und so einigte man sich, die Andacht auf dem Platz vor dem Brunnen neben dem Haupteingang zu feiern.

Das Ansinnen wurde von der Hausleitung sogar unterstützt, man baute dafür einen kleinen Marienaltar neben dem Brunnen auf. Sitzplätze wurden geschaffen, um auch Bewohnern, von denen rund ein Dutzend kamen, die Teilnahme zu ermöglichen. Kinder und begleitende Eltern oder Großeltern nahmen einfach auf Decken im Rasen Platz.

   

Im Garten von Schloss Eggmühl wurde die Kleinkinder-Maiandacht gefeiert.

   

Eine Maiandacht für Kleinkinder sollte kurz, interaktiv und bildhaft sein. Im Fokus stehen Blumen, Singen, einfache Gebete sowie Maria als liebende Mutter und Beschützerin. Gemäß diesem Leitsatz gestalteten die jungen Damen mit den Kindern die Andacht, um ihnen die Mutter von Jesus näherzubringen. Neben kurzen Gebeten, gelesen vom Kleinkinder-Gottesdienst-Team, wurden von den Erwachsenen auch Marienlieder gemeinsam gesungen, dazu hatte man im Vorfeld Gebetbücher verteilt.

Während der kurzen Feier durften dann die Kinder mit ihren mitgebrachten kleinen Blumensträußen den Marienaltar noch mehr schmücken, und zum Ende erhielten sie eine Malvorlage der Schutzmantel-Madonna, die sie nach ihren Vorstellungen farblich gestalten können. Auch Pfarrer Justine Chakkiath war zur Maiandacht gekommen. Er erteilte zum Abschluss den Teilnehmern den Segen.

Und man hatte Glück mit dem Wetter, denn kaum war die Andacht zu Ende, grollte es vom Himmel und erste Tropfen kamen aus den Wolken. Man brachte aber noch alle Utensilien rechtzeitig ins Trockene.

   


<<  ZURÜCK  << Text und Foto: Robert Beck // Laber−Zeitung >>  STARTSEITE  <<