Choräle und Meditation

Musikalischer Kreuzweg in der Pfarrkirche
   

In der stimmungsvoll beleuchteten Pfarrkirche St. Nikolaus fand am letzten Freitag im Februar ein musikalischer Kreuzweg mit dem Labertaler Blasorchester statt. Knapp 40 Besucher nahmen das Angebot an, sich in der Fastenzeit auf besondere Weise mit dem Leiden und Sterben Jesu auseinanderzusetzen und auf die Kar- und Osterwoche vorzubereiten.

   

Das Labertaler Blasorchester gestaltete in der Pfarrkirche St. Nikolaus wieder einen musikalischen Kreuzweg.

   

„Klänge sagen oft mehr als Worte, sie berühren unser Herz“, eröffnete Pater Justine Chakkiath, der auch an den Stationen betete. Der Kreuzweg bedeute mehr als eine Folge von Stationen. Vielmehr sollten sich die Anwesenden berühren lassen und innehalten und in der Betrachtung von Jesu Leiden dem eigenen Leben begegnen.

   

   

Das Orchester unter der musikalischen Leitung von Josy Schulze begleitete mit einem bewegenden Programm zu den Stationen. Es erklangen einfühlsame Choräle und Meditationsstücke. Die Musik gab den Texten eine zusätzliche Tiefe und sorgte für Momente der inneren Einkehr.

   

   

Maria Goß sprach von der großen Last des Kreuzes, der Hilfsbereitschaft durch Simon von Cyrene beim Weg hinaus in einen aufgelassenen Steinbruch, wo der Herr wie ein Verbrecher getötet wurde. Bei diesem barbarischen Tod am Kreuz verließen Jesus selbst seine engsten Vertrauten. „Nie ist der Mensch so einsam wie in seinen letzten Stunden“, so die Sprecherin.

   

Sprecherin Maria Goß.

   

Pfarrgemeindesprecherin Gisela Strohmeier dankte den Mitwirkenden für diesen eindrucksvollen Vortrag. Der Applaus zeigte die große Wertschätzung des Publikums für die musikalische und inhaltliche Gestaltung dieses Abends.

   

   


<<  ZURÜCK  << Text und Fotos: Marianne Schmid >>  STARTSEITE  <<