Für Bildung der Kinder

Sternsinger nach Aussegnungsfeier unterwegs
   

22 Kinder und Jugendliche wurden auf ihren Einsatz als Sternsinger in Pinkofen-Unterlaichling und den Filialgemeinden vorbereitet. Unterstützung fanden sie bei den Betreuern Christian und Ina Korber in Zaitzkofen, Marianne Huf in Pinkofen, Thomas Treintl in Oberdeggenbach, Christina Froschhammer und Jan Grau in Unterlaichling sowie Brigitte Reichl und Silke Zimmermann in Eggmühl-Unterdeggenbach. Gerlinde Schwager hat die Gewänder erneuert und Norbert Strohmeier brandneue Sterne aus Holz angefertigt.

   

Pater Justine (rechts) segnete die Sternsinger beim Gottesdienst in Pinkofen und dankte ihnen für ihren Gang von Haus zu Haus bis zum Dreikönigstag.

   

Die Sternsinger setzen sich in diesem Jahr besonders gegen Kinderarbeit ein. Beispielland ist Bangladesch. Der Film „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ diente zur Vorbereitung und wurde auch beim Aussendungs-Gottesdienst am Sonntag gezeigt.

   

   

400 bis 500 Töpfe werden an einem Tag in einer Fabrik produziert. Vor zwei Jahren hat der zwölfjährige Tazim dort für einen Tageslohn von 1,50 Euro begonnen zu arbeiten, vorher ging er zur Schule. Der zwölfjährige Nour musste ebenfalls arbeiten, kann aber mithilfe einer Stiftung jetzt wieder in die Schule.

   

   

Dem Schicksal von Tazim und Nour gaben Jonas Straubinger und Sophia Zimmermann eine Stimme. Sie erklärten, dass diese Kinder arbeiten gehen müssen, weil die Eltern krank sind und nicht für sie sorgen können. Pfarrer Justine Chakkiath sagte: „Gott will, dass wir gegen das Unrecht aufstehen und Menschen schützen, die ausgebeutet werden – und das machen die Sternsinger. Sie bringen den Segen zu den Menschen und sammeln Spenden für Kinder in Not“. Jedes Kind habe das Recht, sicher aufzuwachsen und zur Schule zu gehen.

   

   

Musikalisch wurde der Aussendungs-Gottesdienst von der Gruppe „Laberklang“ stimmungsvoll mitgestaltet.

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   


<<  ZURÜCK  << Text und Fotos: Marianne Schmid // Laber−Zeitung >>  STARTSEITE  <<