Sehnsucht nach einer besseren Welt

Weltgebetstag in der Laurentius-Kirche in Eggmühl
   

Der Weltgebetstag nahm in diesem Jahr die Situation der Frauen in Nigeria in den Blick. Unter dem Motto „Kommt, bringt eure Last“ richtete das Vorbereitungsteam in der Laurentius-Kirche Eggmühl den Blick auf die Probleme in diesem Land, wo besonders für Frauen das Leben schwer ist. Trotz kultureller Vielfalt gibt es viele soziale Konflikte und auch Gewaltprobleme.

   

Ein Team von acht Frauen aus der Pfarrei Pinkofen-Unterlaichling gestaltete den Altar zum Weltgebetstag und trug die Probleme und persönlichen Schicksale von nigerianischen Frauen vor.

   

Pfarrer Justine Chakkiath dankte Gisela Strohmeier, Maria Ebner, Veronika Beck, Maria Ottl, Rosemarie Brattinger, Elisabeth Mauerer, Anita Grau und Angelina Straubinger, die in Erzählungen und Gebeten von den Schicksalen nigerianischer Frauen berichteten. Da ist Beatrice, die sozial isoliert ist. Mit 28 Jahren wird sie Witwe und von den Schwiegereltern verstoßen. Wie soll sie ihre zwei Kinder ernähren und ihr Schulgeld bezahlen? Viele solcher Nöte bleiben im Verborgenen.

   

Nach dem Gottesdienst: Die Frauen hatten landestypische Köstlichkeiten vorbereitet.

   

Der Gottesdienst erzählte weiter vom Mut alleinerziehender Mütter und Witwen, die unter schwersten Bedingungen durchhalten und weitermachen. Sie solidarisierten sich und unterstützen sich gemeinsam. Diese Geschichten führten vor Augen, wie sich Christen in dem Land einander in der Gemeinschaft Halt geben. „God is so good“ – „Gott ist so gut“, so lautete das Lied dazu.

   

   

Für den Gottesdienst waren auch landestypische Speisen mit tropischen Früchten, Kokos und Bananen und Cocktails vorbereitet worden. Gisela Strohmeier lud bei den Gesprächen nach dem Gottesdienst zum Probieren ein. Am Weltgebetstag wurde nicht nur gebetet, sondern auch gespendet. Insgesamt kamen 206 Euro zusammen, die in Projekte für Frauen und Mädchen weltweit fließen. Der Pfarrgemeinderat bedankte sich bei allen Unterstützerinnen.

   

   


<<  ZURÜCK  << Text und Fotos: Marianne Schmid >>  STARTSEITE  <<